Peter Schöber

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Zur Person:

Geboren im Wien der Nachkriegszeit bin ich in der Ära des Wirtschaftswunders, der sexuellen Revolution und der Studentenrevolte groß geworden. Mein persönliches Interesse galt schon sehr früh dem Menschen in seiner ganzen Komplexität: Sigmund Freud und Wilhelm Reich waren die intellektuellen Helden meiner Oberstufenjahre und demgemäß begann ich nach der Matura (Abitur) mit den Studien der Psychologie und Medizin. Als kollektiver Mensch beschäftigten mich aber auch Politik und Ökonomie und – ganz gegen den Trend der Zeit – seltsame Dinge wie Hypnose, Wiedergeburt und Yoga.

Wesentliche Einflüsse meiner Entwicklung waren eine mehrjährige Lehrzeit bei einem indianischen Schamanen, die Tätigkeit als Einkaufsleiter eines mittelständischen Unternehmens, langjährige Praxis im Tae Kwon Do, ernsthafte Beschäftigung mit dem Tarot, eine dreijährige Ausbildung in Körpertherapie. Es waren die Jahre einer Suche ohne Ziel, deren Hauptgewinn die Erfahrung selbst war. Von 1984 an war ich Eigentümer und Geschäftsführer einer kleinen esoterisch-therapeutischen Buchhandlung in Wien.

1992 erschien mein erstes Buch (Das Rider-Waite-Tarot-Handbuch, Windpferd, Aitrang,) das fast 20 Jahre im Buchhandel erhältlich war. Unmittelbar nach diesem „Gesellenstück" begegnete ich dem Begründer des Human Design Systems, Ra Uru Hu, bei seinem ersten Wienbesuch. Da ich innerlich schon auf der Suche nach dem HD war, fiel es mir nicht schwer, es zu erkennen.

So wurde ich also 1993 Human Design Analytiker und 1995 Human Design Lehrer. Von Anfang an hat mich fasziniert, wie präzise Human Design arbeitet, vor allem aber, dass es tatsächlich funktioniert. Damit meine ich nicht nur, dass es Ergebnisse gibt: ich will damit sagen, dass der einmal eingeschlagene Prozess der Dekonditionierung unumkehrbar ist. Es mag Schwierigkeiten und Stockungen geben, aber es gibt keine Umkehr. Und die Resultate dieses Prozesses halten der schwersten aller Prüfungen stand: dem Alltag.

Seit etwa 2007 hat sich meine Tätigkeit immer stärker in das Unterrichten des HD in den verschiedensten Ländern verlagert. Mein erstes Buch („Die Zentren") 2005 und der zweite Band („Typus, Strategie, Autorität") 2008 haben darüber hinaus merklich zu größerer Bekanntheit des HD im deutschsprachigen Raum beigetragen.

2013 wurde ich von der IHDS (International Human Design School) zum Leiter der Analytiker- und Lehrerausbildung für Deutschland und die Schweiz berufen.

In meinem persönlichen Prozess habe ich nach und nach zu jener Selbstliebe gefunden, die das Ziel des HD ist. Dort angekommen, habe ich entdeckt, dass die Selbstliebe nur die Basis dafür ist, andere lieben zu können.

Es ist meine Absicht und mein Wille, jenen die dafür offen und bereit sind, dieselbe Möglichkeit zu eröffnen.

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